Mitunter sind an einem Auto Schweißarbeiten erforderlich. Insbesondere dann, wenn durch Rost die Schweller oder andere Teile der Karosserie beschädigt worden sind. Sobald die Rostschäden so gravierend sind, dass die Stabilität einer Komponente der Karosserie gefährdet ist, müssen die Bereiche herausgeschnitten werden. Es ist aber möglich, neue Bleche einzuschweißen. Die Kosten für Schweißarbeiten sind in der Regel relativ hoch. Das liegt daran, dass vor dem Schweißen, sämtliche brennbaren Materialien im Schweißbereich demontiert werden müssen.

Sind beispielsweise Schweißarbeiten am Unterboden erforderlich, so muss mitunter die komplette Innenausstattung ausgebaut werden. Durch die Wärmeentwicklung beim Schweißen würde diese sofort in Flammen aufgehen. Das Gleiche gilt auch für Türen. Dabei muss auch die gesamte Türverkleidung, die Elektronik für die Zentralverriegelung und die elektrischen Fensterheber demontiert werden. Erst danach kann mit dem Schweißen begonnen werden. Nach dem Schweißen werden dann die Schweißnähte glatt geschliffen und die reparierten Bereiche neu lackiert. Werden die Schweißarbeiten fachgerecht ausgeführt, ist später nichts mehr davon sichtbar.

 

Jeder, der sein Auto in eine Kfz-Werkstatt bringt, um dort beispielsweise Löcher in den Schwellern schweißen zu lassen, sollte sich im Voraus über die anfallenden Kosten informieren. Mitunter fallen für die Schweißarbeiten höhere Kosten an als für neue Karosserieteile.Wir beraten Sie, ob sich die Schweißarbeiten noch lohnen. Bei kleineren Löchern in den Schwellen oder Rissen in der Karosserie lohnt es sich aber auf jeden Fall, derartige Beschädigungen zu schweißen. Etwas schwieriger wird es bei einem durchrosteten Auspuff. Die meisten Kfz-Werkstätten schweißen am Auspuff gar nicht mehr. Durch die Schweißarbeiten kann der Auspuff zwar noch einige Monate benutzt werden, aber es ist in der Regel sinnvoller, gleich einen neuen Auspuff einzubauen.